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SV-Kongress in Würzburg

Vom 14. bis zum 17. Dezember 2017 fand in Würzburg der SV-Kongress “Learning by doing” mit dem Themenschwerpunkt “Demokratiebildung in der Praxis”. SV-ler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen zusammen, aus Darmstadt waren die beiden LSR – Delis Julia und Carlo sowie der Stadtschulsprecher Nicolai dabei. Carlo hat Tagebuch geschrieben, hier könnt ihr es lesen:

Donnerstag:
13:00 Den ersten Zug verpasst, 1 Stunde am darmstadt hbf warten
Im zug dann eingeschlafen, deswehen beinahe Anschlusszug verpasst
18:30 Eigentlich nur coole junge Leute auf dem Kongress, Menschen aus der Schweiz und aus Österreich, Wien, ich liebe diesen Dialekt
Leiter der Jugendherberge sehr cool, spricht von kolonialem Rassismus und Geschlechtergerechter Sprache
Interessantes Spiel: aus selbst mitgebrachten Gegenständen eine Assemblage bauen, alles außer reden erlaubt, danach Evaluation: was war am Prozess demokratisch, was nicht
17:30 bereits sehr müde, schlafe jetzt kurz,dann Abendessen und dann weiter
00:24 gerade einen sehr spannenden Vortrag über gedichte in gebärdensprache gehört, habe ich vorher noch nie drüber nachgedacht
Ich sollte jetzt eigentlich mal schlafen gehen, aber es ist hier alles so nett irgendwie…

Freitag:
12:40 sehr spannender Vortrag über Männlichkeit in Schule, bin leider etwas müde…
Nach dem Mittagessen Vortrag über Inklusion, auch interessant!
Absurd: sitze beim Abendessen mit zwei Leuten aus Wien und sie sind bestürzt, dass die Nazis der FPÖ jetzt den ÖRF, also die Öffentlich-rechtlichen dominieren… echt eine schlimme Vorstellung.
Rest des Abends dann noch Improtheater und Collagen basteln. Kreativität i love it!

Samstag:
10:20 Eine spannende Redemethode kennengelernt: die erste Person die sich meldet, tut das mit einem Finger, die zweite mit zwei etc; jedes mal wenn eine Person etwas sagt, nehmen alle, die sich gemeldet haben, einen Finger herunter. Wenn man sich mit nur noch einem Finger meldet, weiß mensch, dass er*sie als nächstes reden darf.
11:14 Lol. Ich bin gerade mit 4 Menschen an Füßen und Fingern verknotet im Fahrstuhl nach oben gefahren, durch den Flur gekrochen und hab im Bett gelegen, sollte ein Demokratie-Pädagogischer Versuch sein, hatte was mit dem “Betzavta-Konzept” zutun
20:09 Vortrag am Nachmittag über Satire war ganz ok, versuche jetzt nach dem Abendessen mich noch ein bisschen zu entspannen, um 21:00 treten zwei Poetryslamer*innen und Shahak Shapira auf, danach Trashparty im Keller.
Sonntag:
9:48 sehr müde, ein letztes Plenum und Feedback zum Kongress. Alles in allem sehr positiv, manchmal nur etwas anstrengend.
11:14 Mit dem ICE nach Frankfurt und dann mit der Bummelbahn nach Darmstadt, SV-Bildungswerk Money regelt.

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